Good Bye America

Zwei Wochen „Urlaub vom Urlaub“ sind nun vorbei und wir verabschieden unsere Freunde morgen in San Diego. Wir haben in Oceanside gesurft, den Joshua Tree Nationalpark, Las Vegas und Sedona, eine kleine Hippimetropole besucht. Es waren schöne und entspannte zwei Wochen. In Las Vegas haben wir uns zurückgehalten und die Stadt nach einem erfolgreichen und einem weniger erfolgreichem Abend mit Black Jack sogar mit einem kleinen Gewinn verlassen. Abends waren wir im MGM bei David Copperfield und am nächsten Abend im Bellagio, im Cirque du Soleil (Sinas absolutes Highlight 🙂 )

Nachdem wir die Jungs absetzen, geht es nach Mexico. Wir werden Tijuana durchfahren und dann die Baja California runterfahren. Nächste Woche planen wir von La Paz nach Mazatlan überzusetzen und Mexico zu durchqueren, um den karibischen Flair auf der Yucatan-Halbinsel zu genießen.

Nach zwei Monaten in Amerika verlassen wir das Land mit vielen Emotionen. Sina war vor einigen Jahren schon einmal in den USA, für mich war es das erste Mal.  Es gibt zu viele Erlebnisse, um sie hier im Blog niederzuschreiben, aber für jeden der noch nicht hier war, hier unser Gesamteindruck 🙂 :

Gastfreundlichkeit: Die Gastfreundlichkeit und Offenheit der Amerikaner ist bemerkenswert, jeder spricht einen an, sucht das Gespäch und bietet seine Hilfe in jeglicher Form an – hiervon können wir Deutschen uns eine große Scheibe abschneiden. 

Essen: Die Esskultur, gerade im Landesinneren, ist eine Katastrophe. Wir freuen uns über nichts mehr als ein Bauernbrot und deutsche Hausmannskost. Good Bye Burger, Toastbrot und überzuckerte Kaltgetränke.

Turbokapitalismus: Amerika gilt als Land der unbegrenzten Möglichkeiten und wer hier war weiß warum. Es wird konsumiert „bis zum Anschlag“. Man mag hiervon halten was man möchte, die Möglichkeit hier wohlhabend zu werden ist jedoch, nach vielen Gesprächen und Eindrücken, m. E. um ein vielfaches größer als in Deutschland. Die Möglichkeit in diesem System zu verlieren und auf der Strecke zu bleiben natürlich ebenfalls. 

Natur: Die Natur ist der Hauptgrund unserer Reise hierhin gewesen. Man kann auf Fotos nicht wiedergeben wie unendlich groß das Land und schön die Landschaften sind. Die Bilder mit riesigen Bergen, glasklaren Flüssen, Prärien und den verschiedensten Bäumen und Kakteen sind wohl ewig im Kopf gespeichert.

Unser Favorit: Yellowstone Nationalpark. Die Landschaft mit ihren Farben und die Tierwelt mit Grizzlys und Bisons ist hier, bedingt durch die Vulkanlandschaft, wie nirgendswo sonst auf der Welt. Nicht umsonst wird der Park im Juli und August von vielen Millionen Menschen besucht. 

Wir freuen uns auf Mexico und werden wieder berichten 🙂

Bis bald 

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We love California

Nach sehr schönen Tagen im Gästehaus von John und Valerie in der „Zockerstadt“ Reno, inkl. Black-Jack Abend im Atlantis-Casino, haben wir uns auf den Weg zum Lake Tahoe gemacht um dort die letzten schönen Sommertage zu genießen. Der Lake Tahoe ist ein wunderschöner Bergsee mit kristallklarem Wasser und etlichen traumhaften Buchten. Nachdem wir hier zwei Tage Sonne getankt haben, ging es in den leider sehr überlaufenen Yosemite Nationalark, in dem wir mal wieder eine abgelegene Route gewandert sind und einer riesigen „Kingsnake“ begegnet sind, die was wir bei der Sichtung nicht wussten, nicht giftig ist. Sie ist aber immerhin so groß, dass sie ab und zu auch mal eine Klapperschlange frühstückt 🙂

Nach Yosemite ging es in den Sequoire-Nationalpark, mit seinen beeindruckend riesigen Bäumen und dem auch größten Baum der Erde. Die ältesten Expemplare sind hier weit über 2.000 Jahre alt, diese Bäume sind einfach gigantisch groß, man muss sie live sehen. Geschlafen haben wir die folgenden Nächte auf einem netten Platz in der kleinen, ursprünglichen Goldgräberstadt Coarsegold. Das absolute Highlight hier war eine Rodeo-Veranstaltung mit Bullenreiten, Pferderennen und verschiedenen Disziplinen, die wir besucht haben. Nachdem die lokale Football-Mannschaft eine riesige Amerika-Fahne auf dem Feld ausgebreitet hat, eine angereiste Sängerin die Nationalhymne gesungen hat und gemeinsam für die amerikanische Flagge und den Staat gebetet wurde, mussten wir beide schon stark schmunzeln. Zur allgemeinen Belustigung wurde dann „the worlds smallest Rodeo-Clown“ vorgestellt, ein Kleinwüchsiger, der die paar Hundert Zuschauer belustigt hat. Alles in allem war diese Veranstaltung der Inbegriff des schlechten Geschmacks, aaaaaber: Es war echt verdammt unterhaltsam und wir würden gerne wieder hingehen 😀 .

Nachdem wir dann Coarsegold verlassen haben, machten wir uns auf den Weg Richtung Ventura, über Malibu nach LA und sind nun schon eine ganze Zeit in Oceanside, einer kleinen Stadt südlich von Los Angeles und wir lieben es hier. Im Gegensatz zu dem ländlichen Amerika sehen wir hier in Kalifornien saubere Straßen, sportliche Menschen, Ökomärkte, kleine Kaffeestände, Palmen, Villen usw. usw. und haben das Gefühl in einem anderen Land zu sein – und dieses Land gefällt uns unglaublich gut. Außer das mit dem Brot, das klappt hier einfach nicht, jeder der backen kann und Lust hat – Bitte auswandern und eine Bäckerei aufmachen. Da wir nun im Mekka des Skateboardfahrens sind und hier Ugrsteine wie z.B. Tony Hawk leben, kam ich nicht dran vorbei mir nach 13 Jahren wieder ein Skateboard zu kaufen und ab und zu in einen der vielen Skateparks zu fahren oder einfach mit Sina und ihrem geliehenen Beachcruiser an der Promenade zu cruisen 🙂 Lustig ist hier auch dass man in den Skateparks Eltern und Großeltern mit ihren Kids skaten sieh. Surfen ist hier sogar als Schulfach wählbar 🙂

 Nach dem Skaten verbringen wir viel Zeit mit surfen, oder besser surfen lernen 🙂 und haben mal wieder tolle Deutsche und auch dänische Reisende kennen gelernt mit denen wir die Abende verbracht haben. Besonders gut an der Westküste hat uns San Diego gefallen, hier ist so viel „Coolness“ und „Goodlife“ in der Luft, dass die gute Laune ansteckt und die Stunden so dahingehen, ein tolles Erlebnis war hier ein Fotoshooting mit einer Kamera aus 1860 und originalgetreuer Entwicklung, wo wir dabei sein durften.

Wir waren nie Fans von Großstädten und schon froh wenn wir aus den amerikanischen Kleinstädten wieder raus waren, aber wir sind Fans von San Diego und dem Orange County, wo wir uns aufhalten 🙂 

In ein paar Tagen kriegen wir Besuch aus Deutschland, worüber wir uns riesig freuen. Wir werden dann gemeinsam ein bisschen surfen und dann nach Las Vegas und vermutlich Phoenix, vllt. nochmal den North-Rim des Grand-Canyon oder Joshua-Tree anfahren. 

Nunja –  und dann geht das Abenteuer erst richtig los, Mitte Oktober fahren wir nach Mexico 🙂 ein paar Ideen haben wir schon , aber genau wohin haben wir uns noch nicht überlegt. Wir haben ja noch einige Tage Zeit um eine schöne und sichere Route zu planen.

Bis bald 🙂




Zurück nach Utah und quer durch Nevada

Im Zion Nationalpark genossen wir einige Tage auf einem tollen Campingplatz direkt am Fluss. Da die Temperaturen immer um die 36-38 Grad waren, pendelten wir nur zwischen Pool und Fluss 🙂

Wir haben die Fuson Family kennengelernt – seeeehr lustige Leute – die uns spontan einluden ihre „Tubes“, wann immer wir möchten, zu benutzen. Also verbrachten wir mit den Fuson’s die Zeit mit „Tubing“, Fakle spielen und zum zweiten Mal haben wir das German Stockbrot präsentiert 😉 Tubes sind übrigens „Luftringe“ mit denen man den teils wilden Fluss runterfährt, ziemlich cool, Fakle ist ein Würfelspiel für Zocker, was uns auf Vegas vorbereitet :-p 

Auf einer nächtlichen Wanderung trafen wir auf eine wohl sehr gefährliche Klapperschlange, Gott sei Dank wussten unsere Begleiter wie man sich zu verhalten hat. Es war eine tolle Zeit, vielleicht sehen wir uns irgendwann beim Surfen in Florida wieder (ja, in Florida kann man surfen).

Nach Zion fuhren wir in den Bryce Canyon und dann entlang der „lonliest Road in America“ in den Great Basin Nationalpark und dann Richtung Reno um John und Vallerie zu besuchen. Als wir in Reno ankamen und die Beiden anriefen, teilten Sie uns mit, dass sie sich tausend Meilen entfernt in Denver befinden. Aber für die Beiden stellte das kein Problem dar und sie gaben uns prompt den Zugangscode zu ihrem Gästehaus und sagten uns wo sich der Schlüssel für Ihren alten Toyota Pickup befindet, falls wir irgendwas brauchen…

Wow, wir sind so glücklich was für eine Gastfreundschaft wir unsere ganze Reise schon erleben dürfen !!!

Wir entspannen nun bei John und Vallerie im Garten, in der Vorstadt von Reno. Wir hoffen dass wir die Beiden bald am Mount Whitney wiedersehen. 

Bis bald 

Von Wyoming nach Colorado, Utah und Arizona

Nach einer schönen Woche in West-Yellowstone, wo wir nette Bekanntschaften gemacht haben und tolle Abende verbracht haben, erfolgreich Poker „gezockt“ und gewandert sind, machten wir uns auf den Weg in den Süden, als Ziel hatten wir Moab (Arches Nationalpark). Die Fahrt hierhin, durch den Grand Teton Nationalpark und die Flaming George Recreation Area, war mal wieder beeindruckend. Amerika hat soviel Natur, dass es uns jeden Tag aufs Neue umhaut. 

Angekommen in Moab habe ich (Niklas) Buggyrennen durch die Wüste gemacht und Sina hat den Tag am Pool verbracht. Wir haben die lustigen Rentner John und Valerie kennen gelernt, die gerade ihr Unternehmen verkauft haben und mit ihrem Riesen-Wohnmobil/Bus durch Amerika reisen.  Wir haben mit den Beiden zwei Abende verbracht und sind in ihr Gästehaus eingeladen, sie wohnen in der Nähe von Reno am Lake Tahoe, dort werden wir wohl bald hinfahren. 

Was zeitweise ziemlich zerrt ist die Hitze, seit ca. einer Woche haben wir zwischen 35 und 43 Grad und fahren oder liegen am Pool anstatt zu wandern oder Aktivitäten zu unternehmen, nunja … könnte schlimmer sein ;). Nach Moab fuhren wir durch den Glen-Canyon, Antilope Canyon und Grand Canyon und sind nun im Zion-Nationalpark und liegen mal wieder am Pool. Heute Abend ist hier in einem Pub/Cafe Live-Musik 🙂

 Als nächstes fahren wir in den Brice Canyon und dann Richtung Great Salt Lake und dann Richtung Lake Tahoe.

Bis bald

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Von Washington nach Wyoming (Yellowstone)

Angekommen in Port Angeles (USA) machten wir uns auf den Weg in den Süden. Als wir in Aberdeen eine „Hinterhof-Werkstatt“ sahen kam mir (Niklas) die grandiose Idee, dass diese doch bestimmt günstig unseren T reparieren könnten, der seit einer 100 km Offroadtour in Vancouver Island Probleme macht. Der Werkstattleiter war ca. 25 mit Sonnenbrille, Basecap redete eigentlich nur übers Surfen, bevor er sich sicher war dass unser EGR-Ventil defekt ist. Sodann hat er seinen besten Schrauber an unseren T gesetzt um das Ding zu reinigen, da das Ersatzteil aus Europa geschickt werden muss, was Wochen braucht. Die Reinigung sollte 30-60 Minuten dauern. 

Nach 4 Stunden haben die Jungs es geschafft das Ding komplett zu zerstören. Da sie die Schrauben nicht aufbekommen haben, nahmen sie die Flex zur Hand um das Teil „abzuflexen“ und uns suggeriert dass sie am Ende einfach die Schrauben tauschen. Jedenfalls fahren wir seither ohne das Ventil und Reinigung und hoffen dass der T noch bis Ende September durchhält, bis das Ersatzteil in Los Angeles ankommt.

Wir entschlossen uns noch nach Portland zu fahren um einen Volkswagen-Händler mit der Reperatur zu beauftragen. Aber auch hier konnte uns niemand weiterhelfen, da das Auto europäisch ist und die aus Europa keine Ersatzteile beziehen dürfen.

Nun ja soviel zum Auto, nun zur Tour 🙂

Washington, besonders der Olympia Nationalpark ist sehr schön, der Highway 101 direkt am Pazifik entlang gefiel uns super. 

Da Montag in Teilen Amerikas die Eclipse ist (Sonnenfinsternis), war Portland voll mit Touristen. Da wir keinen Schlafplatz fanden und zufällig Mike kennen lernten, bot dieser uns einen Stellplatz in dem örtlichen Yacht-Club an und gab uns die Passwörter für die zur Abwechselung sauberen Duschen 🙂

Der Weg zum Yellowstone war traumhaft  und der Yellowstone Nationalpark ist das wohl schönste Fleckchen Erde was wir jemals gesehen haben. Das I-Tüpfelchen war die Sonnenfinsternis, die wir im Park miterleben dürften.

Wir werden auf jeden Fall noch „eine Weile“ hier bleiben 🙂 … 

Nach Yellowstone fahren wir in den benachbarten „Grand Teton“ Nationalpark und dann Richtung Utah.

Bis bald 

USA wir kommen…

Nach einer wunderbaren Zeit in Vancouver Island machen wir uns heute Abend auf den Weg nach Amerika. Unsere Fähre erreicht um 21:00 Uhr das amerikanische Festland. Über die 101 werden wir südwärts fahren und dann über Bend nach Yellowstone. 

Am Wochenende waren wir in Tofino surfen und wir freuen uns jetzt schon auf die nächsten Surf-Spots in Kalifornien 🙂 Abends haben wir unseren kanadischen Camp-Nachbarn „deutsches Stockbrot“ gezeigt 😀

Heute habe ich (Niklas) einen Inselflug mit Paul und seinem Kumpel Lis unternommen, welcher ein kleines Flugzeug hat. Die Insel ist wirklich schön, vor allem unsere freundlichen Gadtgeber werden wir vermissen.

Sina hat wieder den Tag auf der Ranch mit „ihrem Pferd“ Quinn verbracht.

Gleich geht es in eine lokale Brauerei ein Pils trinken und dann Richtung Fähre in die Staaten.
Bis bald 




Vancouver Island – der traumhafte Westen Kanadas

Seit knapp einer Woche sind wir nun auf Vancouver Island und fühlen uns pudelwohl. Ich (Niklas) bin in den letzten 4 Tagen den West-Coast-Trail im Regenwald von Vancouver Island „gehiked“ und Sina hat es sich bei unseren tollen Gastgebern Linda und Paul, die wir in Halifax kennen gelernt haben, gut gehen lassen.

Der West-Coast-Trail war hart aber wunderschön. Man wandert ca. 75 km mit 30 kg Gepäck auf dem Rücken durch den Regenwald, am Meer und im Watt. Ausgestattet mit einer Karte, einem Ebbe und Flut- Kalender, Kleidung, Gaskocher, Essen für eine Woche usw. ist man ca. 3-8 Tage von der Außenwelt abgeschottet, ohne Handyempfang, Straßen oder Sonstiges. 

Getrunken wird das Wasser aus den sich dort befindlichen Flüssen. Aufgrund der Bären und Pumas in dem Gebiet gibt es am Anfang eine längere Anweisung (Orientation), wie man sich zu verhalten hat. Tagsüber habe ich relativ viele Kilometer gemacht und abends mit den verschiedensten Wanderern lustige Abende am Feuer verbracht. Am letzten Tag, eine Stunde vor dem Ziel, habe ich noch Finn kennengelernt, der hiermit ein „High-Five“ kriegt, und wir haben spontan einen feucht fröhlichen Tag, Abend und Nacht in einem coolen Pub von Port Renfrew gehabt. Außer Seelöwen, Schlangen und und einer Art Biber habe ich keine Tier-Begegnungrn gehabt. Finn ist einem Bären begegnet, der aber wohl keinerlei Interesse gezeigt hat und einfach weitergegangen ist. 

Sina hat die Woche Reitstunden auf einer Ranch in Sanich genommen und die restliche Zeit mit Linda und ihrer Tochter Isabella die Insel erkundet. 

Heute Abend besuchen wir mit Linda und Isabella einen Markt. Das Wochenede werden wir in der „Surfer-Stadt“ Tofino verbringen und dort Wellenreiten. Sobald Paul mit seiner anderen Tochter Daniella vom Wandern zurück kommt, wollen wir mit Pauls Kumpel, der Pilot ist, einen Inselflug machen 🙂 

Nächste Woche werden wir versuchen von VI mit der Fähre das amerikanische Festland zu erreichen.

Vancouver Island ist immer einen Besuch wert, die Menschem hier sind unglaublich entspannt, die jungen Leute fahren Skateboard, surfen, klettern usw. und sind total offen, lustig und vor allem relaxed. 

Wir genießen die Zeit hier total 🙂

Bis bald 


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